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EntwicklungsPolitisches Netzwerk Hessen.

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Herzlich Willkommen!

Auf diesen Seiten informieren wir Sie über unsere Themen, Aktivitäten, Bündnisse und Kampagnen; hier erfahren Sie, welche Themen die hessische Eine-Welt-Arbeit bewegen und wozu sie Stellung bezieht.


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EPN Hessen zählt bereits 84 Mitglieder hessenweit. Werden Sie Teil des Netzwerks!

>> Infos zur Mitgliedschaft

Eine Welt



Aktuelles


Veranstaltungen im September

Sa., 04.09.2010, Frankfurt am Main
Vernetzung mit migrantisch-diasporischem Entwicklungsengagement in Hessen
Workshop mit Rahime Diallo (Fachkoordinator Migration und Entwicklung NRW)

Fr., 10.09.2010, Frankfurt am Main
Faire Beschaffung: Perspektiven und Strategien für Hessen
Workshop in Kooperation mit Weltläden Hessen, WEED und CIR

Mo., 20.09.2010, Berlin
FAIRgabe auf Landesebene - Umsetzung und Kontrolle einer sozial-ökologischen FAIRgabe
CorA-Fachtagung in Kooperation mit BER, BEN, ENS und EPN Hessen

Mi., 29.09.2010, Frankfurt am Main
VENRO-Verhaltenskodex: Qualitätsstandards für entwicklungspolitische Arbeit
Fachgespräch mit Jana Rosenboom (VENRO)

>> Alle Veranstaltungen 2010

01.08.2010
EPN Hessen unterstützt CorA-Kampagne zur gesetzlichen Verankerung von Unternehmensverantwortung

"Rechte für Menschen - Regeln für Unternehmen" - so lautet die europaweite Kampagne für EU-Reformen zur Unternehmensverantwortung. Die Kampagne wurde von der europäischen Plattform für Corporate Accountability ECCJ - European Coalition for Corporate Justice ins Leben gerufen und wird seit Mai diesen Jahres vom deutschen Netzwerk für Unternehmensverantwortung Corporate Accountability (CorA) unterstützt.
Das CorA-Netzwerk setzt sich für die Berücksichtigung von sozialen und ökologischen Kriterien bei der öffentlichen Beschaffung ein und verfolgt mit der Kampagne das Ziel, eine breite öffentliche Unterstützung für verbindliche Regelungen für Unternehmen auf EU-Ebene zu gewinnen. Als CorA-Mitglied unterstützen wir diese Kampagne und rufen zu Ihrer Mithilfe auf!
Deutsche und europäische Unternehmen sind transnational tätig und beeinflussen so das Leben von Menschen weltweit: Sie können Gutes tun, beispielsweise Arbeitsplätze schaffen, sie können den Menschen und der Umwelt aber auch erheblich schaden. Vor allem in Entwicklungsländern ist oft ein inakzeptables Verhalten der Unternehmen zu beobachten. Viele von ihnen profitieren von niedrigen Umwelt- und Sozialstandards, die lokale Regierungen ihnen im Wettbewerb um ausländische Investitionen anbieten. Dies führt zum Beispiel zu Menschenrechtsverletzungen oder Umweltverschmutzungen, gegen die sich die Betroffenen in den jeweiligen Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas häufig nicht zur Wehr setzen können. Aus diesem Grund ist die Forderung nach einer rechtlichen Regelung für die Aktivitäten von Unternehmen von so großer Bedeutung.

Sie können mithelfen!
Im Zuge der Kampagne ruft CorA dazu auf, die zugehörige Petition zu unterzeichnen, die an die Staats- und Regierungschefs der EU und an den Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso gerichtet ist und die folgende Forderungen umfasst:
- Bessere Haftungsregeln: Es wird gefordert, dass die in der EU ansässigen Unternehmen für die weltweiten Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf Menschen und Umwelt gesetzlich haftbar gemacht werden können.
- Mehr Transparenz: Es wird gefordert, dass die Unternehmen wahrheitsgemäße Informationen über die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeiten veröffentlichen und ihre bisherigen, aktuellen und geplanten Aktivitäten offenlegen.
- Besserer Zugang zu Gerichten: Es wird gefordert, dass die durch europäischen Unternehmen Geschädigten in der EU Zugang zu Rechtsschutz erhalten, auch wenn sie keine EU-Bürger sind.
Bis Dezember sollen europaweit 100.000 Unterschriften gesammelt werden, wofür Ihre Unterstützung benötigt wird!

>> Kampagnenseite und Petition
>> Internetauftritt des CorA-Netzwerks
>> Germanwatch Studie zu Unternehmensverantwortung und Recht
>> Infos zu öffentlicher Beschaffung

30.07.2010
Neues auf unserer Homepage: Landkarte der EPN-Mitglieder

Haben Sie sich schon immer gefragt, welches Mitglied in Ihrer Nähe ist? Sie wollen sich stärker vernetzen und Kooperationen aufbauen? Wo sitzt das entwicklungspolitische Engagement in Hessen?

Dann schauen Sie mal wieder auf unserer Mitglieder-Seite vorbei. Hier finden Sie seit Kurzem eine Landkarte, auf der alle Mitgliedsorganisationen des EPN Hessen verzeichnet sind.

Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken!
>> Übersichtskarte der Mitglieder

08.06.2010
Neue Mitglieder im Juni

Auch im Juni heißen wir wieder neue Mitglieder im EPN Hessen willkommen:

Fördermitglied Rudolf Welter
Rudolf Welter war über 30 Jahre mit einer kirchlichen und einer staatlichen Organisation aktiv in der Entwicklungshilfe tätig. Seine Schwerpunkte sind: Berufliche Bildung, Wirtschaftsförderung und Regionalplanung. Seine Auslandseinsätze führten ihn nach Papua Neu Guinea, Indien, Ägypten und Äthiopien. Seit 2008 ist er im Ruhestand und ehrenamtlich tätig im Tanzania Network e.V., Pazifik Netzwerk, Ver.di Kreisvorstand und als Mitglied im Schul- und Kreiselternbeirat.

Imbuto e.V.
Imbuto e.V. will zu einer Kultur des Friedens beitragen und den Dialog zwischen Personen afrikanischer Gesellschaften und aus dem Norden der Hemisphäre fördern. Imbuto bedeutet in Kinyarwanda (Ruanda) ausgewähltes Saatgut, das Früchte tragen soll. Daher engagiert sich Imbuto für Frieden und Versöhnungsprozesse in der Region der Großen Seen, Zentralafrika und in Europa. Fast alle Mitglieder sind aus den Ländern Zentralafrikas oder waren dort viele Jahre tätig.
>> Internetauftritt des Imbuto e.V.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit im EPN Hessen Netzwerk!
>> Alle Mitglieder des EPN Hessen

07.06.2010
Neuauflage: Praxishandbuch Rechtliche Grundlagen und Finanzwesen für die Arbeit von Nichtregierungs-Organisationen

Finanzbuchhaltung, Personalverwaltung, Antragstellung: Bei der Arbeit in Vereinen und NROs ist eine Vielzahl verwaltungstechnischer und rechtlicher Regelungen zu beachten. Die Broschüre "Rechtliche Grundlagen und Finanzwesen für die Arbeit von Nichtregierungs-Organisationen" von Monika Friederich hilft als leicht verständlicher Praxisleitfaden dabei, den Überblick zu behalten. Die zweite, überarbeitete Auflage können Sie ab jetzt bei uns bestellen.
>> Publikationen

14.05.2010
EPN Hessen heißt vier neue Mitglieder willkommen!

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder herzlich im Netzwerk. Neu im EPN Hessen sind:

Forum für mehr Integration e.V.
"Unser Zusammenleben gestalten" - das ist die Devise des 2006 gegründeten Vereins Forum für mehr Integration und seiner wichtigsten Initiative 'Offenes Diskussionsforum'. Das Offene Diskussionsforum ist eine Art öffentliche Talkshow zu Themen der Integration. Es existiert seit 2004 und findet in der Regel alle zwei Monate an verschiedenen Veranstaltungsorten in Frankfurt statt. Im Mittelpunkt stehen Fragen des Zusammenlebens zwischen MigrantInnen und Deutschen. Die Gründer des Offenen Diskussionsforums sind Menschen unterschiedlicher Herkunft, die zu einer toleranten und offenen Gesellschaft in Deutschland beitragen wollen. Die Veranstaltungen sind für die breite Öffentlichkeit gedacht.
>> Internetauftritt des Forum für mehr Integration e.V.

Initiative "Globalisierungskritischer Stadtrundgang Frankfurt"
Die Naturfreundejugend Hessen (NFJ-H) ist dem EPN Hessen mit ihrer Initiative "Globalisierungskritischer Stadtrundgang Frankfurt" beigetreten. Die NFJ-H ist ein vielseitig aktiver Jugendverband und Mitglied im Hessischen Jugendring. Sie bietet Seminare, Freizeiten und Fortbildungen für Kinder, Jugendliche und MultiplikatorInnen an. Schwerpunkte sind Umwelt-, Natursport-, Antifaschismus-, Freizeit-, Kultur- und Bildungsarbeit. Neben dem Gedanken der Nachhaltigkeit sind auch Demokratie und Mitbestimmung sowie Gender Mainstreaming in den Leitlinien der Naturfreundejugend Hessen verankert und bestimmen grundlegend die konzeptionelle und praktische Arbeit.
>> Internetauftritt der Naturfreundejugend Hessen

Lernen dürfen e.V.
Gegründet wurde der Verein von Claudia Papenhausen, die Anfang 2008 nach Westafrika reiste und daraufhin mit Unterstützung lokaler Partner und der Bevölkerung vor Ort ein Schulbauprojekt initiierte. Das vorrangige Ziel des Vereins ist der Bau einer 3-klassigen Grundschule in Boayala/Burkina Faso. Dadurch soll sich der Schulweg der Kinder wesentlich verkürzen und eine Schulverpflegung garantiert werden. Außerdem soll mit den gesammelten Spenden der Bau eines Lehrerhauses sowie sanitärer Anlagen finanziert werden.

Partnerschaft Dritte Welt - Dornheim 1980 e.V.
Der gemeinnützige Verein zählt 230 Mitglieder. Die Hauptaufgabengebiete sind "Fairer Handel" (Weltladen in der Alten Schule Dornheim/Märkte), Unterstützung von Selbsthilfeprojekten in Kenia, sowie Bildungs- und Informationsmaßnahmen zu entwicklungspolitischen Zusammenhängen. Die Vereinsarbeit wird ausschließlich von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen geleistet (2009 gab es 55 Aktive). Jährliche Rechenschaftsberichte, öffentliche Vorträge und Mitgliederinformationen geben regelmäßig Einblick in die Aktivitäten. Die Webseite ist in Bearbeitung und erscheint in Kürze unter der Rubrik "Mitglieder".

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und Verwirklichung gemeinsamer Ziele und Anliegen.
>> Alle Mitglieder des EPN Hessen

01.04.2010
Hessischer EZ-Etat bleibt zunächst von Kürzungen unberührt

Der Etat der Hessischen Landesregierung für die Förderung entwicklungspolitischer Aktivitäten in Hessen und in Ländern des Südens bleibt voraussichtlich von den massiven Haushaltskürzungen für 2011 unberührt. Eine Kürzung dieses ohnehin extrem niedrigen Postens ist zumindest von Seiten des Ministeriums nicht geplant. Dies versicherte Hessens Wirtschafts-Staatssekretär Steffen Saebisch am Mittwoch dem EPN Hessen in einem persönlichen Gespräch.

Zuvor war bekannt geworden, dass die hessischen Ministerien im Jahr 2011 insgesamt auf 266 Millionen Euro verzichten sollen. Mit Einsparungen in Höhe von 3,3% bzw. 50 Millionen Euro ist das Wirtschaftsministerium dabei am stärksten von den Kürzungen betroffen.

Die Stabilisierung des EZ-Etats gibt jedoch kaum Anlass zur Freude. Mit 260.000 Euro in 2010 fristet die Finanzierung entwicklungspolitischer Aktivitäten nach wie vor ein bedauerliches Dasein. Schon jetzt liegen mehr Anträge vor als bewilligt werden können. Nach einem historischen Tiefstand mit 210.000 Euro im Jahr 2009, konnte zwar für das Jahr 2010 eine Rückführung auf den Stand von 2007 erreicht werden. In Vergleich zu 1.340.000 Euro im Jahr 1994 oder auch zu anderen Bundesländern bleibt die Förderung durch die hessische Landesregierung jedoch beklagenswert. Selbst das von Schulden geplagte Berlin erhöhte gerade Ende vergangenen Jahres den EZ-Etat auf 500.000 Euro.

Die Forderung des EPN Hessen: Verdopplung der Fördersumme im nächsten Haushalt und dann eine jährliche Steigerung um 10% bis 2020.

23.03.2010
EPN Hessen zu Gast im Forum "Eine-Welt" der SPD Hessen-Süd
Thorsten Schäfer-Gümbel bekennt sich zu globaler Verantwortung


Am 22. März war das EPN Hessen zu einem Beitrag im Rahmen des Forum "Eine-Welt" der SPD Hessen-Süd eingeladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Rolle der hessischen Kommunen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Es sprachen: Thorsten Schäfer-Gümbel, Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD Hessen, Dr. Carola Stein, Referatsleiterin für Entwicklungszusammenarbeit in Rheinland-Pfalz, Dr. Martina Blank, Koordinatorin des EPN Hessen, Hans Franssen, Bürgermeister in Hattersheim, Marbod Roßmeißl von Nueva Nicaragua Wiesbaden und Karl Eyerkaufer, ehemaliger Landrat des Main-Kinzig-Kreises. Rund 70 Interessierte waren gekommen.

In seinem einleitenden Statement bekannte sich Thorsten Schäfer-Gümbel nachdrücklich zur Entwicklungspolitik als wichtigem Handlungsfeld von Land und Kommunen. "Wir leben in einer Verantwortungsgemeinschaft, die weit über Hessen hinausgeht", erklärte Thorsten Schäfer-Gümbel, SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzender, und berichtete von seinem Besuch bei Tsunami-Hilfsprojekten in Südindien. "Dabei sind die Kommunen sehr wichtige Akteure." Gerade bei den kleinen, konkreten Projekten werde Zivilgesellschaft erfahrbar. Die SPD werde hier weiterhin Verantwortung übernehmen, kündigte er an. Dabei betonte er auch die zentrale Bedeutung des EPN Hessen für die Stärkung entwicklungspolitischen Engagements in Hessen.

Von Beispielen aus dem Nachbarland Rheinland-Pfalz berichtete Dr. Carola Stein, Referatsleiterin für Entwicklungszusammenarbeit. Das Land helfe, indem es den Rahmen für die Kommunen organisiere und die Projekte finanziell unterstütze. Rund 50 Kommunen engagierten sich in der Entwicklungsarbeit, berichtete sie. Entwicklungshilfe sieht sie nicht als Almosen an Arme, sondern "als wichtigen Beitrag zur Sicherung der ganzen Welt."

Schwerpunkt des Beitrags des EPN Hessen war die Rolle von Kommunen für die Stärkung zivilgesellschaftlichen Engagements in Hessen. Nach einem kurzen Überblick über die Grundlagen kommunaler Entwicklungspolitik von der Agenda 21 über die Millenniumsentwicklungsziele bis hin zum Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz in Dresden 2008, konzentrierte sich der Beitrag auf mögliche Handlungsfelder für Kommunen und potenzielle Partner. Neben Partnerschaften im Ausland könne gerade auch in der eigenen Kommune angesetzt werden. Entwicklungspolitische Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, die Stärkung fairen Handels und die Stärkung lokaler Eine Welt Arbeit seien zentrale Aufgabenfelder für Kommunen. Nicht zuletzt könne auch in der eigenen Verwaltung angesetzt werden, z.B. durch die Integration fairen Handels in die eigenen Beschaffungsabläufe. Entscheidend sei aber die Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Akteure von Kirchen über Weltläden, Partnerschaftsvereine und Eine Welt Initiativen bis hin zu MigrantInnen-Organisationen, die oftmals über wertvolle Erfahrungen, Kontakte und Wissen verfügten.

Demgegenüber warnte die Koordinatorin des EPN Hessen erneut vor dem Projekt eines Partnerlandes für Hessen: Während derartige Partnerschaften in manchen Bundesländern entwicklungspolitisches Engagement befördern konnten, drohe eine solches Projekt in Hessen die bestehenden Strukturen zu zerstören. Hessen verfügt über eine sehr vielfältige entwicklungspolitische Landschaft, die es zu stützen und zu fördern gilt. Neben einem Einsatz für die Erhöhung der äußerst knappen Mittel für entwicklungspolitisches Engagement im Landeshaushalt, könnten Kommunen insbesondere durch institutionelle Ressourcen zur Stärkung und Vernetzung der Eine Welt Arbeit in Hessen beitragen.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden erfolgreiche Beispielprojekte aus Hessens Städten und Gemeinden vorgestellt. Hans Franssen berichtete von der Städtepartnerschaft mit den Kapverden, Marbod Roßmeißl von der Partnerschaft mit Ocotal und Karl Eyerkaufer von der der Unterstützung Sri Lankas durch den Main-Kinzig-Kreis. Moderiert wurde der Abend von Gisela Stang, stellvertretende Landesvorsitzende und Bürgermeisterin in Hofheim. Sie ist selbst in der Entwicklungsarbeit engagiert.
>> Presseerklärung der SPD Hessen-Süd
>> Weitere Infos zu kommunaler Entwicklungspolitik