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EntwicklungsPolitisches Netzwerk Hessen.

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Entwicklungspolitik in Hessen

Entwicklungspolitik als Landesaufgabe? Wenn es um globale Verantwortung geht, dann denken wir zumeist in großen Maßstäben. Entwicklungspolitik - so eine gängige Wahrnehmung - ist Aufgabe der Vereinten Nationen und natürlich auch der deutschen Bundesregierung.

Tatsächlich sind aber alle gesellschaftlichen Ebenen aufgerufen, einen Beitrag zu leisten. So richteten sich auch die Abschlusserklärungen von Rio de Janeiro 1992 oder dem Millenniumsentwicklungsgipfel 2000 an alle politischen Handlungsebenen. Globale Verantwortung ist immer auch lokal einzulösen, von der Zivilgesellschaft über die Kommunen bis hin zur Landesregierung.

Gemeinsam handeln

Für die Erreichung der Millennium Development Goals beispielsweise stehen Länder, Kommunen und Regierungen weltweit in der Pflicht. Die Umsetzung der von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen ausgerufenen UN Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung liegt insbesondere im Verantwortungsbereich der Länder. Land und Kommunen sollen und müssen sich stärker für Entwicklungspolitik engagieren. Denn Globalisierung bedeutet eben auch Vervielfältigung - von Problemstellungen, von Lösungsansätzen und von Handlungsorten.

Hessen hat eine ausgesprochen vielfältige entwicklungspolitische Landschaft. Maßgeblich gestaltet wird diese Landschaft durch das bürgerschaftliche Engagement in und von entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen (NRO), Vereinen und Initiativen. Aber nicht nur! Auch Politik und Verwaltung, Land und Kommunen u.v.m. sind in der Pflicht. Aus Perspektive des EPN Hessen ist es dabei vor allem entscheidend, den aktiven Austausch zwischen Staat und Zivilgesellschaft zu fördern. Auf den folgenden Seiten informieren wir über die entwicklungspolitischen Aktivitäten in Hessen auf den verschiedenen Ebenen.