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EntwicklungsPolitisches Netzwerk Hessen.

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Fair goes North 2007


Im Sommer 2007 veranstalteten wir, EPN Hessen gemeinsam mit der Hessischen Landjugend und der BUNDjugend Hessen, das erste Jugend-Wochenendseminar "FAIR GOES NORTH":

Fair goes North - gerechte und nachhaltige Produktions- und Handelsbedingungen auch in den Ländern des entwickelten Nordens!
Eine Wochenendwerkstatt für Jugendliche und junge Erwachsene vom Land und aus der Stadt.

>> Ergebnisse und Pressemitteilung

Das Programm und mehr Informationen im Überblick:
Der Flyer zur Veranstaltung als Download >> hier

Fair goes North - was heißt das?
>> ein programmatischer Text (word-Dokument | 28 KB)


Der Workshop, den die >> BUNDjugend Hessen, die >> Hessische Landjugend und EPN Hessen e.V. gemeinsam veranstalteten, sollte die Frage ausloten, inwieweit die Ideen des Fairen Handels als politische Forderung auch für die Produktion und Vermarktung hier bei uns - in Europa, in der BRD und auf lokalen Märkten - Sinn machen können.

Was haben Naturschutz, regionale Produktion und internationale Solidarität miteinander zu tun?

Wo kommt unser Essen her? Wie sind die Lebensbedingungen auf dem Land, hier und in den Ländern des Südens?
Was sind gerechte Preise für diejenigen, die unser Essen produzieren? Was ist Ernährungssouveränität bei uns? Was haben WTO, Gentechnik, die Marktmacht der Discounter und die aktuelle EU-Agrarpolitik damit zu tun?

Unser Ziel: Ideen und Forderungen für eine gerechte Welt, hier und überall.

Der globalisierte Markt und die Marktmacht der Konzerne betreffen sowohl Landwirt/innen in Süd wie auch in Nord, denn alle leiden unter der Doktrin des Neoliberalismus. Der Schutz der Binnenmärkte, des ländlichen Raums, Klimaschutz, faire Preise, nachhaltige Landwirtschaft und ein gerechter Welthandel sind die Forderungen von Bauernorganisationen weltweit.

In der Wochenendwerkstatt sollen Antworten auf Fragen gefunden werden:
Kann der bisherige Faire Handel mit den armen Ländern des globalen Südens auf die Industrieländer im Norden angewandt werden? Stehen LandwirtInnen in Nord und Süd tatsächlich in Konkurrenz? Was sind Gründe für den Hunger weltweit? Eignet sich der Fairness-Begriff als politische Forderung?

Der politische Blick soll von Süd nach Nord gelenkt werden und soll zeigen, dass Ernährungssicherheit in einer globalisierten Welt die Stärkung des ländlichen Raumes und der regionalen Produktion bedeuten muss, gegen die Marktmacht der Lebensmitteldiscounter, gegen Patentierung von Pflanzen und Lebewesen, gegen Gentechnik und den Handelsliberalismus von WTO und EU.

"Fair goes North" Mit dieser Forderung gehen die drei Veranstalter aus Entwicklungspolitik, Umweltschutz und Landwirtschaft an die Öffentlichkeit:

Die Forderungen, die der Faire Handel für Arbeitsbedingungen, Preispolitik und Welthandel erarbeitet hat, müssen auch für die Nahrungsmittelproduktion hier in Europa gelten!