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EntwicklungsPolitisches Netzwerk Hessen.

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weltwärts - Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst


Ab sofort können sich junge Erwachsene bis 28 Jahre für einen 6- bis 24-monatigen Einsatz in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Osteuropa bewerben. 2008 sollen nach den Plänen des Ministeriums bis zu 3.000 Freiwillige mit dem neuen Programm ins Ausland gehen können. Langfristig seien bei jährlichen Ausgaben von 70 Millionen Euro bis zu 10.000 Stellen pro Jahr geplant.
Mehr als 200 Entwicklungsorganisationen, die zum Teil schon selbst Freiwiligendienste anbieten, und Kommunen wirkten an dem Konzept mit. Bewerben können sich Haupt- und Realschüler mit abgeschlossener Berufsausbildung sowie Männer und Frauen mit Fachhochschul- oder allgemeiner Hochschulreife. Der Einsatz ist bei entsprechender Länge als Zivildienst anrechenbar und wird als Wartezeit bei der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen anerkannt. Kindergeld wird weitergezahlt.

>> www.weltwärts.de


Praktische Hinweise zum Freiwilligenprogramm für Entsendeorganisationen:

Organisationen hier müssen als Entsendeorganisationen anerkannt werden. Dies geht einzeln oder als Konsortium, wie es die ev. und kath. Kirche machen, die Form jedoch bringt keine finanziellen Vor- oder Nachteile. Zudem muss jeder einzelne Platz ebenfalls anerkannt werden. Es scheint einfacher zu gehen, wenn der Platz schon bei AdiA anerkannt ist - dieser Umweg kann durchaus schneller zum Ziel führen...
Plätze werden anerkannt, finanziert werden sie sobald sie besetzt sind. Es gibt 580 Euro und die Auslands-KV.
Das Taschengeld soll bei 100 Euro liegen, der Spenderkreis darf max. 150 Euro beitragen, er ist NICHT obligatorisch. Der Rest sind Drittmittel oder Eigenmittel des Trägers.

>> Richtlinien zur Durchführung des Weltwärts-Programms (pdf-Dokument | 256 KB)

Neue Antragsformulare (04/2008) für die Mittelbeantragung etc.:
>> Finanzierungsplan
>> Bundeszuwendung
>> Anlage zur Bundeszuwendung
>> Mittelanforderung


Arbeit mit Rückkehrer/innen

Innerhalb des weltwärts-Programms werden auch für begleitende Maßnahmen Mittel zur Verfügung gestellt. Dazu zählt bspw. die Arbeit mit Rückkehrer/innen. Diese Mittel stehen nicht nur den weltwärts-Entsendeorganisationen zur Verfügung, sondern können auch von "Trägern der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit" beantragt werden, wenn diese "eine enge Beteiligung der weltwärts-Entsendeorganistaionen und/oder weltwärts-Freiwilligen vorsehen."

>> Finanzierung von Begleitmaßnahmen 2008
>> Konzept der Arbeit mit Rückkehrer/innen vom BMZ (Nov. 2008)
>> Konzept des BMZ mit Anmerkungen von VENRO (03/2009)
>> Stellungnahme VENRO zum Rückkehrerkonzept des BMZ (03/2009)


Kritik am Freiwilligendienst

Von Beginn an wurde auch scharfe Kritik am Freiwilligendienst formuliert.
Lesen Sie bitte hier weiter...


Drei Trägerbündnisse gegründet:

1. Evangelisches Forum entwicklungspolitischer Freiwilligendienst (eFeF): www.efef-weltwaerts.de
2. Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst für junge Leute, in katholischer Trägerschaft: www.welt-freiwilligendienst.de
3. 22 Entsende-Organisationen wollen kooperieren, die Koordination soll beim Arbeitskreis "Lernen und Helfen in Übersee" (AKLHÜ) liegen: www.entwicklungsdienst.de

Eine Dokumentation des Hergangs der Planungen zum neuen Freiwilligendienst des BMZ finden Sie >> hier.


Trägertagung im April 2008
>> Bericht